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Donnerstag, 17 Juni 2021

Steffen Jäsche setzt neue Akzente (MZ 23.03.2013)

Steffen Jäsche scheut sich nicht, neue Aufgaben anzugehen. Er sucht sogar die Herausforderung. Am vergangenen Mittwoch wurde der 52-jährige zum neuen Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises der Kreismusikschule Mansfeld-Südharz für den Bereich Sangerhausen gewählt. Erst vor zwei Jahren trat er dem Verein bei. Hier blieb er keineswegs ein passives, nur beitragszahlendes Mitglied. Der scheidende Vorsitzende, Manfred Kieling, dankte noch vor dessen Wahl im Namen der Mitglieder seinem Nachfolger für sein besonderes Engagement für das Projekt "Flügelträume - 88 Tasten".
Der überraschte Steffen Jäsche freut sich über den Blumenstrauß der Woche, der ihm aus diesem Anlass überreicht wurde. Aber er sagt auch: "Ich war es doch nicht allein. Man muss vor allem denjenigen danken, die gespendet haben." Jedoch ohne seine Ideen und das unermüdliche "Klinkenputzen" hätte das nicht funktioniert.
Ganz uneigennützig war das Engagement nicht: Er liebt Klaviermusik. Er hat sogar selbst als Erwachsener begonnen, Klavier zu spielen. Anstoß dazu war die Wartezeit in der Musikschule. Seine Töchter Luise und Laura sind beide sehr erfolgreiche Schülerinnen an der Kreismusikschule Mansfeld-Südharz mit großen Wettbewerbserfolgen. Die 15-jährige Luise spielt Klavier und Klarinette, die zwölfjährige Laura außer Klavier noch Querflöte. Das untätige Warten wurde ihm zu langweilig. Oder kribbelte es in den Fingern, als er erst die Tonleitern und später die Stücke hörte? Schließlich sagt er: "Da dachte ich mir, ich könnte auch Klavier spielen lernen." So kam die Klavierlehrerin Beate Hoffmann zu einem erwachsenen Schüler. Nach einer längeren Pause möchte Steffen Jäsche den Unterricht wieder fortsetzen.
Aber viel Kraft möchte der Betriebswirt, der bei der Innungskrankenkasse arbeitet, für die Vereinsarbeit investieren. "Ich will in die großen Fußstapfen meines Vorgängers treten", sagte er. Dafür hat er schon viele Ideen parat, diese "wunderbare Einrichtung Musikschule" zu fördern. Er kann es vermitteln, dass es sich lohnt, die Leistungen der Musikschüler und Musiklehrer bekannt zu machen. Schließlich sorgen sie mit dafür, dass der Name der Berg- und Rosenstadt Sangerhausen einen positiven Klang erhält. Damit möchte der gebürtige Brückener seiner Wahlheimat etwas zurückgeben.